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WERDEGANG

Schon früh war für mich klar, dass ich mit Menschen arbeiten möchte. Mit zwölf Jahren erhielt ich in der Schulzeit für ein Referat ein Fachbuch über die menschliche Psyche  (Eugen Bleulers „Lehrbuch der Psychiatrie“). Es kostete damals 800 Schilling – eine enorme Investition für ein Schulreferat. Ich konnte es auch nach dem Referat nicht mehr aus der Hand legen.

Anfangs war meine Faszination von einer gewissen Ambivalenz geprägt: Einerseits zog mich das Thema in den Bann, andererseits erschreckte mich die Art und Weise, wie psychische Erkrankungen damals beschrieben und bewertet wurden. Mit der Zeit – durch viele Bücher, Begegnungen und Ausbildungen – wandelte sich dieses anfängliche Erschrecken in ein tieferes Verstehen. Ich begann zu erkennen, dass unsere Psyche uns schützt, und dass selbst schwierige oder schmerzhafte Erfahrungen einen Sinn und eine innere Weisheit in sich tragen. Wenn es gelingt, den inneren Bezug darauf zu verändern, kann selbst das, was uns einmal Angst gemacht hat, zu einer Quelle von Wachstum, Lebendigkeit und Kraft werden.

Vielleicht ähnelt diese Entwicklung auch der Geschichte der Psychiatrie selbst: von einer anfänglich distanzierten, wertenden Sichtweise hin zu einem mitfühlenderen, verstehenden und menschlicheren Zugang. Im Übrigen war auch meine persönliche Entwicklung recht ähnlich.

Die Faszination dafür, welche Kreativität unsere Seele entwickelt, um überleben zu können, führte mich zum Studium der Psychologie und später zur Ausbildung in Psychotherapie. Im Laufe der Jahre habe ich nun schon sehr viele Menschen ein Stück ihres Weges begleiten dürfen, das habe ich immer als großes Privileg empfunden. Nach wie vor berührt es mich sehr, wenn es gelingt, wirklich in Kontakt zu treten und Entwicklung möglich wird, wenn sich etwas im Inneren zu bewegen beginnt. Ich arbeite wirklich gern.

In letzter Zeit habe ich mich vermehrt damit beschäftigt, welche Form von Weisheit nicht im Kopf, sondern in unserem Körper vorzufinden ist. Durch die Beschäftigung mit Focusing hat sich dieses Verständnis und auch das Vertrauen darin noch vertieft. Etwas in uns weiß schon, was gut ist, auch wenn es noch nicht begreifbar ist.

Das alles zusammengenommen bildet die Grundlage meiner therapeutischen Arbeit. Mein Ziel ist es, Menschen darin zu unterstützen, sich selbst wieder näherzukommen, innere Zusammenhänge zu verstehen und neue, lebendige Wege im Umgang mit sich, ihrem Leben und Anderen zu finden.

 

AUSBILDUNGEN 

ab 2026:  Focusing Essentials (DFI)
2025:  Focusing Basisausbildung (DFI)
2018 – 2024:  Fachspezifikum in Personzentrierter Psychotherapie (ÖGWG)
2018 – 2019:  Ausbildung zur Psychoonkologin (DKG zertifiziert)
2013 – 2014:  Propädeutikum (ÖGWG)
2012 – 2013:  Ausbildung zur Klinischen- und Gesundheitspsychologin (AAP)
2005 – 2011:  Diplomstudium Psychologie (Universität Salzburg)

 

FORTBILDUNGEN

Ich habe im Laufe der Zeit unzählige Fort- und Weiterbildungen besucht, die weit über das gesetzlich geforderte Maß hinausgehen. Fortbildungen empfinde ich als bereichernd und sind für mich auch ein Ort, an dem ich mit anderen KollegInnen in Kontakt kommen kann. Konkret umfassen diese Fortbildungen Themen wie: KI in der Psychotherapie, frühe Störungen, Psychoonkologie, Transgender, Traumasensibles Yoga, Paartherapie, Psychodrama, Gestalttherapie, Adipositas, Darmhypnose bei Reizdarm, Biofeedback, Embodiment, Ethik im Gesundheitswesen, Demenzdiagnostik, das OPD-3, Glücksspielabhängigkeit, Psychosomatik, Psychodiagnostik, Fortbildungen im Kinder- und Jugendbereich, Trauma, Entspannungsmethoden und vieles weitere mehr.

 

BERUFSERFAHRUNG

2019 – dato:  Arbeit in freier Praxis als Psychotherapeutin
2018 – 2024:  Klinische Psychologin im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Salzburg
2017 – 2018:  Klinische Psychologin in der onkologischen Reha St. Veit
2016:  Wissenschaftliche Mitarbeiterin (BAS-München)
2015 – 2016:  Präventionsberaterin (Extra Games – Außendienst Bayern)
2013 – 2014:  Leitung der Beratungsstelle am Institut Glücksspiel und Abhängigkeit

 

PRAKTIKA 

Praktika habe ich im Landeskrankenhaus Salzburg (Kinderonkologie, Neurorehabilitation für Kinder und Jugendliche, Psychosomatik Kinderspital), an der Christian Doppler Klinik (Sonderauftrag für stationäre Psychotherapie, Kinder- und Jugendpsychiatrie Tagesklinik, Memory Klinik) sowie in der Seniorenresidenz Mirabell und in einer sozialpädagogischen Wohngemeinschaft absolviert. Der Vollständigkeit halber führe ich meine ehrenamtlichen Tätigkeiten als Leiterin der Selbsthilfegruppe für an Glücksspielsucht erkrankte Personen sowie die Gestaltung eines Deutschkurses für Flüchtlinge an.

 


In meiner Freizeit gehe ich gerne wandern und weitwandern, gehe phasenweise Laufen, mache Yoga, lese und genieße gute Gespräche mit Freunden und Familie. Geboren wurde ich 1986 in Gmunden und seit 2005 lebe ich in Salzburg.

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Mag.a Helena Danninger, MSc
Praxis für Psychotherapie

+43 670 4072997
kontakt@helenadanninger.at